Auslandsaufenthalt & Auslandsjahr: Wichtige Fragen

Auf viele junge Menschen haben fremde Länder eine magische Anziehungskraft. Schon allein das ist ein guter Grund, um – meist nach erfolgreichem Abschluss der Schule – ein Auslandsjahr einzulegen. Neben dem Kennenlernen des Landes, der Menschen und der Kultur, spielen aber noch mehr Punkte mit rein. Zum Beispiel das Lernen oder Intensivieren fremder Sprachen, nicht zu vergessen die positiven Auswirkungen auf einen zukünftigen Job. Aus welchen Gründen auch immer man ein Auslandsjahr anstrebt, es gibt zahlreiche Fragen, die in diesem Zuge auftauchen. Diese Fragen wollen wir von Auslandsaufenthalt.org bzw. der INITIATIVE auslandszeit hier klären.

Die Top-5 Möglichkeiten für deinen Auslandsaufenthalt

Einfach mal so eben für ein Jahr ins Ausland fahren, ist wohl etwas blauäugig. Schließlich braucht man Geld und muss auf einiges achten. Hier die beliebtesten Möglichkeiten:

  1. Work & Travel: Eine der beliebtesten Formen, ein Auslandsjahr zu bestreiten! Work & Travel bedeutet, dass man für eine bestimmte Zeit ins Ausland geht, eine Zeitlang arbeitet und mit dem verdienten Geld den Aufenthalt finanziert. So lernt man Leute, Kultur und das Arbeiten kennen, vertieft seine Sprachkenntnisse und kann sich trotzdem noch das Land genau ansehen.
  2. Auslandsstudium: Wer sich nach dem Abitur für ein Studium entscheidet, der kann nach dem Grundstudium auch für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen und dort ein, zwei oder mehrere Semester bestreiten. Achtung: Manche Unis erkennen ein Auslandsstudium nicht an. Das sollte im Vorfeld geklärt werden.
  3. Freiwilliges Soziales Jahr & Freiwilligenarbeit: Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland möglich, in diesem Fall häufig auch als Freiwilligenarbeit bzw. Volunteering bezeichnet. Da bei einer solchen Freiwilligenarbeit kein Geld verdient wird, kann man parallel noch jobben gehen oder man hat bereits Geld auf der hohen Kante, das man dafür verwenden kann.
  4. Sprachreise: Für alle, die sich intensiv mit einer fremden Sprache auseinandersetzen möchten, ist die Sprachreise eine gute Möglichkeit. Die Dauer ist dabei sehr flexibel und kann von einigen Wochen bis zu einem Jahr und sogar noch länger gehen. Dabei wird parallel zum Auslandsaufenthalt im Unterricht die Sprache vertieft und im Umgang mit der Bevölkerung und dem Alltag angewandt. Um eine solche Reise zu unternehmen ist es notwendig, bereits Kenntnisse in der jeweiligen Sprache zu besitzen.
  5. Au-pair: Wer gut mit Kindern kann, für den ist der Auslandsaufenthalt als Au-pair vielleicht genau das Richtige. Man lebt direkt und kostenlos bei einer Gastfamilie und kümmert sich um die Kinder und auch um den Haushalt. Oft bekommt man dafür auch noch ein Taschengeld.

Der Auslandsaufenthalt und das liebe Geld

Ein Jahr im Ausland kostet Geld – ganz klar. Selbst wenn man vor Ort arbeitet, sind die Flugtickets und die Zeit, bis man das erste selbstverdiente Geld in den Händen hält, nicht umsonst. Wie viel nun grob überschlagen ein Auslandsjahr kostet, kann man pauschal sowieso nicht sagen, da es auch darauf ankommt, wo es einen hinzieht. So liegen die Lebenshaltungskosten beispielsweise in Australien, Kanada oder England um einiges höher, als in den USA, in Südamerika oder in Osteuropa. Wer im groben Durchschnitt mit 300 bis 400 Euro plant, hat aber schon mal einen guten Mittelwert.

Zu den Lebenshaltungskosten muss man aber auch noch Geld für Flugtickets, für Auslandsversicherungen und für Zeiten übrig haben, in denen man (sofern man vor Ort arbeitet) gerade kein Geld verdient. Denn auch wenn man Work & Travel vorhat, ist nicht immer gesagt, dass man sofort eine Arbeit findet.

Heißt das, dass jemand, der gar kein Geld hat, auf ein Auslandsjahr verzichten muss? Nein! So hat jeder die Möglichkeit, über professionelle Organisationen und Fachverbände ein Teil- oder Vollstipendium zu bekommen. Für viele könnte aber auch das Auslands-BAföG eine vielversprechende Hilfe sein. Die Höhe der Unterstützung hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter, in welches Land man reisen möchte. Selbst die Möglichkeit eines Bildungskredits sollte man nicht aus den Augen lassen. Weitere wichtige Infos zur Finanzierung deines Auslandsaufenthalts findest du hier.

Auslandsaufenthalt – mit oder ohne Organisation?

Auch die Frage, ob man seinen Auslandsaufenthalt organisieren lassen will oder ob man sich selbst auf die Hinterfüße stellt und alles alleine macht, ist eine wichtige Frage im Vorfeld. Der Vorteil einer Organisation ist ganz klar: Man muss sich um viel weniger kümmern und hat professionelle Hilfe an seiner Seite, die auch dafür sorgt, dass man keine wichtigen Punkte übersieht. Das spart Ärger, Arbeit und eine Menge Zeit.

Deutschlandweit gibt es hunderte Organisationen und Veranstalter, die einem bei den Themen Auslandsjahr aber auch Schüleraustausch helfen können. Solche Organisationen helfen bei der Suche nach dem passenden Land, nach einem Job, nach einem Flug, nach einer Unterkunft, beraten aber auch bei Versicherungen und beim Visum. In manchen Dingen kommt man aber an professionellen Organisationen kaum vorbei, gerade dann, wenn es darum geht, eine Gastfamilie oder den ersten Job zu finden.

>> Tiefergehende Infos zur Organisation deines Auslandsaufenthalts

Weitere wichtige Punkte für das Auslandsjahr

In welchem Land man eine gewisse Zeit verbringen möchte, das wird man sich im Vorfeld wohl schon zurechtlegen. Dennoch sollte man auch bedenken, dass ein Auslandsjahr nicht überall möglich und in einigen Ländern einfach sehr teuer ist. Auch ist es wichtig, die Sprache schon zu beherrschen. Der Klassiker beim Auslandsjahr ist natürlich die USA. Sehr beliebt sind aber auch Kanada, Neuseeland, Australien, Großbritannien und Frankreich. Wobei der Trend eindeutig in Länder geht, die nicht in Europa liegen.
Nicht vergessen sollte man, dass man im Ausland auch versichert sein muss. In die meisten Länder darf man ohne eine Auslandskrankenversicherung gar nicht einreisen. Auch eine Unfallversicherung ist sinnvoll. Es gibt Anbieter, die eine spezielle Auslandsjahr-Reiseversicherung anbieten.
Wer sein Auslandsjahr innerhalb Europa absolviert, der braucht kein Visum. Geht es nach Übersee, ist ein Visum notwendig. Dieses sollte man rechtzeitig beantragen.

Eine gute Organisation – ob alleine oder mit entsprechender Hilfe – ist also unabdingbar, damit ein Auslandsjahr auch entspannt angegangen werden kann.

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